Donnerstag, 23. Februar, 20.00 Uhr, Bildungszentrum Gesundheit u. Soziales, Gürtelstrasse 42/44, Chur:
Sie gestatten: Baron de Bassus.
Lesung mit dem Buchautor Massimo Lardi
Ergänzende kulturhistorische Anmerkungen durch Dr. Georg Jäger
Herr von Sandersdorf, Mendorf, Eggersberg, Harlanden und Dachenstein, Freund von Adam Weishaupt, Mitbegründer des Illuminatenordens, Beschützer und Mäzen von Johann Simon Mayr – die Lebensgeschichte des grossen Puschlaver Aufklärers Thomas de Bassus (1742-1815) hat viele Facetten. 2009 veröffentlichte der Schriftsteller Massimo Lardi einen äusserst faktenreichen historischen Roman über ihn, der nun auch in deutscher Sprache erschienen ist. Es handelt sich nicht nur um eine Biographie im engeren Sinne, sondern auch um ein farbenreiches Zeitgemälde des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund der aufklärerischen Strömungen und revolutionären politischen Umwälzungen entfaltet sich die Geschichte der umstrittenen Geheimgesellschaft der Illuminaten von Bayern, bei der de Bassus Mitglied war.
Eine Veranstaltung des Vereins für Bündner Kulturforschung (VBK) und des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales (BGS)
Donnerstag, 29. März, 17.30 Uhr, Chesa Fonio, Sils Maria:
Wissenschaftsapéro
Standardsprachen – wann, wie, warum sie entstehen
Es diskutieren: Prof. Dr. em. Walter Haas (Germanist, Universität Fribourg), Prof. Dr. Rolf Kailuweit (Romanist, Universität Freiburg/D), lic. phil. Anna-Alice Dazzi Gross (Lia Rumantscha,Leiterin Angewandte Linguistik).
Moderation: lic. phil. Silva Semadeni (Historikerin, Mitglied des Schweizerischen Nationalrats).
Hoch- oder Standardsprachen wurden in Europa seit dem Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit geschaffen (Italienisch, Englisch, Deutsch, Französisch). Weitere entstanden im 20. Jahrhundert (z.B. Albanisch, Mazedonisch, Katalonisch). Dahinter standen jeweils unterschiedliche, immer aber komplexe Prozesse. Dies gilt für die Entstehung und Verbreitung des Hochdeutschen ebenso wie für den Einsatz des Französischen seit der Revolution oder die Aufwertung der italienischen Standardsprache nach der staatlichen Einigung 1861. Das Verhältnis zur „Grosssprache“ ist heute noch ein Problem bei der Diglossie von Schwyzerdütsch und Hochdeutsch oder bei der Förderung der Kleinsprachen in Europa. Der Wissenschaftsapéro wirft deshalb (auch) einen weiten Blick über die Landesgrenzen hinaus.
In Kooperation mit dem Forum Engadin.
Weitere Informationen unter www.kubus-sils.ch
Freitag, 30. März, 19.30 Uhr, Chesa Planta, Samedan:
Vernissage / Buchpräsentation
"Ouvras da Peider Lansel", Tom II. Prosa, essais, artichels e correspundenza.
Biographie und Werkedition: Rico Valär
Andri Peer hat 1966 den ersten Band der "Ouvras da Peider Lansel" mit dem lyrischen Werk Lansels herausgegeben. Nun folgt der zweite Band mit Lansels Prosa, seinen Essais zur rätoromanischen Sprache und Literatur und seinen wichtigsten Zeitungsartikel. Eine ausführliche illustrierte Biographie, die auch Auszüge aus Lansels Korrespondenz enthält, gibt einen Einblick in sein Wirken als Dichter, Sprachaktivist und Heimatschützer.
Eine Veranstaltung der Chasa Editura Rumantscha, der Chesa Planta und des Instituts für Kulturforschung Graubünden.
Samstag, 4. April, Villa Garbald, Castasegna:
Vortrag
Die Entdeckung der Berge. Alpine Naturforschung in der Frühen Neuzeit am
Beispiel von Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733)
von Dr. Simona Boscani Leoni.
Freitag, 15. Juni, 17.00 Uhr, Schloss Haldenstein, Haldenstein:
Mitgliederversammlung des Vereins für Bündner Kulturforschung mit Rahmenpro-gramm
17.00 Uhr Führung durch das Depot des Rätischen Museums
18.00 Uhr Mitgliederversammlung
19.00 Uhr Apéro im Schloss
Freitag/Samstag, 22./23. Juni, Tirano / Poschiavo:
1512: I Grigioni in Valtellina, Bormio e Chiavenna
1512: Die Bündner im Veltlin, in Bormio und in Chiavenna
Zweisprachige Tagung zum Gedenken an den Erwerb der südlichen Bündner Unter-tanenlande
In Erinnerung an den Beginn der bündnerischen Herrschaft über das Veltlin, «Worms» und «Clefen» veranstalten die historischen Institute bzw. Vereinigungen beidseits der Grenze eine öffentliche Tagung. Die fast dreihundertjährige gemeinsame Geschichte, die 1512 – vor genau fünfhundert Jahren – einsetzte, ist nämlich noch keineswegs vollständig erforscht. Nachdem 1997 eine grosse Tagung über das Ende der Bündner Herrschaft im Veltlin (1797) stattgefunden hat, gilt es nunmehr die Bedingungen des bündnerischen Herrschaftsantritts aufzuhellen. Im Vordergrund stehen also die Vorphase der Eroberung und die Frühphase der Verwaltung. Der Anlass dient aber nicht nur dem historischen Informations- und Erfahrungsaustausch, sondern auch ganz allgemein der Begegnung und dem geselligen Beisammensein über die Grenze hinweg.
Ein Partnerschaftsprojekt zwischen: Institut für Kulturforschung Graubünden - Historische Gesellschaft von Graubünden – Società Storica Val Poschiavo – Società Storica Valtellinese – Centro Studi Storici Alta Valtellina – Centro di Studi Storici Valchiavennaschi
Dienstag 7. August, 17.30 Uhr, Chesa Fonio, Sils Maria:
Wissenschaftsapéro
Kulturleben in Graubünden – überall Festival?
Globalisierung, Regionalisierung, Diversifizierung, Eventisierung, Professionalisierung – das Angebot an Kultur-veranstaltungen im Kanton Graubünden hat in den letzten drei Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungsprozesse erfahren. Das Wissenschaftsapéro fragt nach den Konsequenzen des Wandels, nach den früheren und heutigen Promotoren und Macherinnen, und nach dem Verhalten und den Bedürfnissen des Publikums. Ausgangspunkt für die Diskussion ist die neue Publikation zum Thema von Dr. Marius Risi, Leiter des ikg.
In Kooperation mit dem Forum Engadin.
Weitere Informationen unter www.kubus-sils.ch
Freitag, 31. August /Samstag, 1. September, Kurhaus Bergün, Bravuogn/Bergün:
Transformation – Welche Zukunft für die alten Baukonzepte?
Wissenschaftliche Tagung mit einer Exkursion nach Latsch (Bauernhausbesichtigungen)
Im Zentrum der Referate und Diskussionen stehen die gegenwärtigen Modernisierungs- und Umnutzungspotentiale der traditionellen Bausubstanz. Im Engadin, im Vintschgau und in einzelnen Talschaften Nordbündens hat sich im Laufe der Zeit das Vielzweckbauernhaus gebildet. Es entstand durch die sukzessiv fortschreitende Integration von Wohnen und Wirtschaften unter einem Dach. Heute stellt sich vor dem Hintergrund von Umnutzungsbestrebungen die Frage, inwiefern diese Gebäude als Konstruktions-, Raum- und Nutzungseinheiten zu verstehen sind. Oder anders formuliert: Gibt es bei den Vielzweckbauten einen grösseren Spielraum für Transformationen als bei der Getrenntbauweise? Nebst solchen aktuellen, die konkrete Baupraxis betreffenden Fragen widmet sich die Tagung punktuell auch historischen Aspekten der (Bauern-)Hausforschung.
Mit Referenten aus der Schweiz, Österreich und Italien.
Tagungspartner: Institut für Kulturforschung Graubünden, Schweizerische Bauernhausforschung, Regional-gruppe Südtirol des Arbeitskreises für HausforschungSamstag, 15. September, ganztags:
Exkursion des Vereins für Bündner Kulturforschung nach Disentis/Mustér und Andermatt.
Donnerstag, 15. November 2012, 20.00h, Chur:
Vortrag
Zwischen Andermatt und Galtür: Zur Geschichte der Wahrnehmung, Deutung, Bewältigung und Erinnerung von Lawinen in Graubünden
von Prof. Dr. Christian Rohr, Historisches Institut der Universität Bern, Abteilung für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte
Eine Veranstaltung des Vereins für Bündner Kulturforschung
8. November, Dienstag, 20.00 Uhr, Chur: Rätisches Museum, Chur:
Vortrag von Dr. Karin Fuchs (Chur): “Die Stadtentwicklung von Chur in Plänen, Ansichten und Fotografien“. Im neu erschienenen Städteatlas Chur werden 12'000 Jahre Siedlungsentwicklung in einem historischen Kommentar, mit Plänen, Karten und zahlreichen Abbildungen erläutert. Der Vortrag folgt der Gliederung des Städteatlas: In acht Zeitschnitten wird die Siedlungsgeschichte anhand von Beispielen zusammengefasst und in einzelnen Aspekten vertieft diskutiert.
23. November, Mittwoch, 18.00 Uhr, Chur, Kantonsbibliothek Graubünden.
„Tgei fortuna ei la mia – wie schön, mein Schatz, dich hier zu sehen.“
Eröffnung/Vernissage der Ausstellung und Datenbank zum rätoromanischen Liedgut von Alfons Maissen. Es sprechen Iso Albin, Cristian Collenberg, Silvana Derungs, Marius Risi. Musikalische Umrahmung: Christina Riesch.
Ausstellung vom 23. November 2011 bis Februar 2012
19. Dezember, Montag, 20.15 Uhr, Chur, Rätisches Museum
Buchpräsentation mit dem amerikanischen Historiker Randolph C. Head:
Randolph C. Head: Jenatschs Axt. Soziale Grenzen, Identität und Mythos in der Epoche des Dreissigjährigen Krieges. (Aktualisierte, deutsche Übersetzung der amerikanischen Originalausgabe von 2008). Übersetzung: Peter Jäger, Chur.
17. Juni, Freitag, 17.00 Uhr, Chur, Bündner Kantonsschule, Arosastrasse 2:
Mitgliederversammlung des Vereins für Bündner Kulturforschung. Ab 18.00 Uhr Präsentation des Historischen Städteatlas Chur.
4. August, Donnerstag, 21.15 Uhr, Hotel Waldhaus, Sils:
Vortrag zum Gedenken an den Lehrer, Schriftsteller und Wegforscher Armon Planta (1917-1986), mit Chasper Pult. Weitere Informationen: Kulturbüro Sils, Tel. 0041 (0)81 826 52 24 oder www.kubus-sils.ch.
5. August, Freitag, 09.00-17.00 Uhr:
Exkursion „Römerwege am Julier und am Maloja“, mit Dr. Jürg Rageth und Dr. Georg Jäger.
Weitere Informationen und Anmeldung: Kulturbüro Sils, Tel. 0041 (0)81 826 52 24 oder www.kubus-sils.ch.
11. August, Donnerstag, 17.30 Uhr, Offene Kirche Sils Maria:
Wissenschaftsapéro: „Krise der Demokratie und der Menschenrechte?“. Mit Prof. Dr. Daniel Thürer, Prof. Dr. Georg Kreis, Dr. phil. Florian Hitz. In Kooperation mit dem Forum Engadin. Weitere Weitere Informationen: Kulturbüro Sils, Tel. 0041 (0)81 826 52 24 oder www.kubus-sils.ch.
13. August, Samstag, Splügen:
Kulturhistorische Tagung zum Splügenpass, mit Führung zu den Kunstbauten auf der Nordseite
und zur Galerie auf dem Splügen.
(PDF)
18. August / 20. August / 3. September / 17. September / 1. Oktober:
Dialog Kultur: Kulturhistorische Veranstaltungsreihe mit Einführung und vier Tagesexkursionen nach Sapün, Splügen, Luzein und Bad Ragaz/Fläsch. In Kooperation mit der ZHAW-Fachstelle für Tourismus und Nachhaltige Entwicklung Wergenstein und dem Bündner Heimatschutz. Weitere Informationen und Anmeldung bis 18. Juni: Tel. 081 630 70 81, hansjuerg.gredig@zhaw.ch, www.iunr.zhaw.ch/tne
27. August, Samstag, Aula des Berufsschulzentrums, Buchs SG:
Historische Tagung „Gesellschaft und Recht im Alpenrheintal, 1300-1800“.
Die Entwicklung der Rechtsverhältnisse im Alpenrheintal betrifft ein Gebiet, das sich über die Kantone Graubünden und St. Gallen sowie über das Land Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein er-streckt und damit Grenzen sprengt und Perspektiven öffnet. Referierende: Dr. Florian Hitz (ikg),
MMag. Michael Kasper (Universität Innsbruck), lic. phil. Rezia Krauer (Stadtarchiv der Ortsbürger-gemeinde St. Gallen), Dr. Pascale Sutter (Rechtsquellenstiftung des Schweizerischen Juristenvereins), lic. phil. Matthias Zimmermann (Zürich). In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein des Kantons St. Gallen.
(PDF)
6. September, Dienstag, 19.00 Uhr, Chur, Saal Brandis, neben Bündner Naturmuseum:
Vortrag mit Tonbeispielen des Musikethnologen Dr. Dieter Ringli (Zürich): „Streiflichter auf die Volksmusik in Graubünden“. Eine wissenschaftliche Einstimmung auf das Eidgenössische Volksmu-sikfest.
16. September, Freitag, 21.15 Uhr, Hotel Waldhaus, Sils:
Präsentation des zum ersten Mal edierten Nachlassromans „Das Wunder des Baums“ von Anne-marie Schwarzenbach, mit den Hrsg. Prof. Dr. Uta Schaffers, Dr. Sophie Decock und Prof. Dr. Walter Fähnders. Weitere Informationen: Kulturbüro Sils, Tel. 0041 (0)81 826 52 24 oder www.kubus-sils.ch.
16. September, Freitag, Savognin:
Kulturhistorische Tagung „Kulturtransfer im Transittal“.
Die Tagung thematisiert materielle und immaterielle Transferbewegungen (Menschen, Güter, Sprache, Kunst) über die Alpenpässe vom Spätmittelalter bis ins moderne Zeitalter am Beispiel des Oberhalb-stein. Referierende: Dr. Martin Bundi (Chur), Dr. Leza Dosch (Chur), Dr. Jürg Simonett (Rätisches Museum), Dr. Matthias Grünert (Universität Zürich / Dicziunari Rumantsch Grischun). Mit einer Exkur-sion am Nachmittag zur Pfarrkirche St. Blasius/Son Plasch in Tinizong (Leitung: Dr. Leza Dosch) und zum Posthotel Löwen in Mulegns (Leitung: lic. phil. Ludmila Seifert-Uherkovich, Bündner Heimatschutz). In Kooperation mit dem Verein Parc Ela.
(PDF)
24. September, Samstag, ganztags: annulliert
Exkursion des Vereins für Bündner Kulturforschung nach Disentis/Mustér und Andermatt.
Die Exkursion wirft einen Blick auf die Nachbarschaft zwischen der Cadi und dem Urserntal und fragt nach historischen und gegenwärtigen Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
(PDF)
25. Oktober, Dienstag, 20.00 Uhr, Rätisches Museum, Chur:
Vortrag von Dr. Barbara Riedi (Bern): „Die Porten der Unteren Strasse“. In Kooperation mit der Historischen Gesellschaft von Graubünden.
8. November, Dienstag, 20.00 Uhr, Chur: Rätisches Museum, Chur:
Vortrag von Dr. Karin Fuchs (Chur): “Die Stadtentwicklung von Chur in Plänen, Ansichten und Fotografien“.
Weitere Veranstaltungen 2011 in Abklärung
Perlen am Weg. Kurs mit vier kulturhistorischen Exkursionen.
In Zusammenarbeit mit der Kompetenzstelle für natur- und kulturnahen Tourismus Graubünden
18. August 2011, 19.00 Uhr, Rätisches Museum
Einführungsabend mit Stefan Forster, Georg Jäger und Urs Wohler
Am Einführungsabend stellen wir die Idee von Dialog Kultur vor. Dabei geht es um die Faszination der Kultur in Graubünden und um die Frage, welche Bedeutung diese kulturelle Vielfalt für den Tourismus hat.
20. August 2011 - Exkursion
Sapün im Schanfigg - Ein Walserdorf am Strelapass
Die erste Kulturexkursion führt uns nach Sapün im Schanfigg. Das ehemalige Alpgebiet der Rätoromanen
von Peist wurde nach 1300 von Walsern besiedelt. Sapün Dörfji ist ein grossartiges Beispiel für die traditionelle Walser Architektur. Das Dörfchen liegt am Weg zum Strelapass, der kürzesten und früher sehr beliebten Fussverbindung von Chur nach Davos und ins Engadin. Auf dem Rückweg besuchen wir die Kirche von Langwies mit ihren Wandmalereien.
3. September 2011 - Exkursion
Splügenpass und Splügen - Transit, Kultur und Kunststrassen
Auf unserer Exkursion auf den Splügenpass wird die Geschichte des Transitverkehrs greifbar: Der breite Saumweg erinnert an die Blüte des Warenverkehrs und die Passstrasse mit der prachtvollen historischen Galerie aus dem 19. Jahrhundert macht deutlich, warum diese Bauten als Kunststrassen bezeichnet werden. Splügen, das 1995 für sein Dorfbild den Wakkerpreis erhalten hat, und der Splügenpass nach Chiavenna sind eindrückliche Kulturzeugen am Übergang zwischen Nord und Süd. Im historischen Hotel Weiss Kreuz erwartet uns ein z'Vieri.
17. September 2011 - Exkursion
Luzein im Prättigau - Wo die "Junker" wohnten: Burg Castels und die Sprecherhäuser von Luzein
Die Herrschaftshäuser der Familie Sprecher von Bernegg in Luzein sind kulturhistorische Geheimtipps. Jürg Stoffel wird uns sein architektonisch und historisch wertvolles Haus am Landsgemeindeplatz zeigen. Die spannende Regionalgeschichte der Sprecherhäuser und der Burg Castels in Putz erfahren wir von ihrem besten Kenner, dem Historiker Florian Hitz.
1. Oktober 2011 - Schlussveranstaltung
Bad Ragaz und Fläsch - Grand Hotels und Weinbauerndorf
Nicht viel mehr als ein Kilometer Luftlinie trennt den mondänen Kur- und Badeort Bad Ragaz mit seinen exklusiven Hotelbauten vom Weinbauerndorf Fläsch. Die Anfänge als Badeort erlebte Ragaz Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit dem Bahnbau und den ersten grossen Hotels wie dem Grandhotel «Quellenhof» wurde Ragaz bis zum 1 Weltkrieg zum Kurort von Weltruf. Fläsch dagegen blieb lange ein verträumtes Bauerndorf. Erst mit der grossflächigen Melioration in den 1960er- Jahren wandelte sich der Ort zum eigentlichen Weinbauerndorf. Die Gegensätze zwischen der modernen Hotelarchitektur in Bad Ragaz und dem bodenständigen Dorfcharakter von Fläsch (Wakkerpreis 2010) bilden einen faszinierenden Gegensatz und zeigen beispielhaft die kulturelle Vielfalt auf engstem Raum in unserer Region. Die Abschlussveranstaltung findet beim innovativen Weinbauer Thomas Marugg in Fläsch statt.
Dienstag, 7. Dezember, 20.00 Uhr, Sala Patriziale, Olivone
Buchpräsentation / Presentatione del libro
Rachele Pollini-Widmer
L’alpe Soreda nella Valle di Vals. Un insediamento alpino bleniese nel tardo Medioevo.
Lampertschalp. Eine Blenieser Alpsiedlung des Spätmittelalters im Valsertal.
Saluto della autorità. Inverberranno: L’autrice Rachele Pollini-Widmer; il già direttore dell’Istituto grigione di ricerca sull cultura Georg Jäger.
In fondo alla Valle di Vals si trova l’Alpe Soreda o Lampertschalp. Fino agli anni Sessanta del XX secolo fu di proprietà bleniese. La peculiarità dell’acquisto di questo esteso territorio alpino nel XV secolo da parte di tre piccole vicinanze della Valle di Blenio, Castro, Marolta e Ponto Valentino, consiste nella particolare e complessa amministrazione alpestre e nelle difficoltà a valicare l’alta catena alpina. L’Alpe Soreda è un caso eccezionale e spettacolare poiché veniva caricata prima attraverso la Bocchetta di Fornee tra Aquila e Vals e poi per il Passo Soreda tra Campo Blenio e Vals. Anno dopo anno il bestiame veniva spinto su questi ripidi e alti passi, quasi 2800 metri, e nella tarda estate, a condizione che la neve lo permettesse, l’alpe veniva scaricata dagli stessi lunghi sentieri. Questa forma di amministrazione alpestre testimonia la grande mancanza di pascolo nel tardo Medioevo e nei secoli successivi. I litigi a volte anche sanguinosi tra i comuni bleniesi a causa degli alpi a Vals, del Lucomagno e della Greina documentano in modo impressionante le condizioni di vita e la lotta alla sopravvivenza in un’epoca in cui l’emigrazione non era ancora un rimedio efficace per la pressione demografica. L’autrice ha potuto basarsi anche sul lavoro di ricognizione del seminario di storia dell’Università di Basilea che è stato condotto nel 1995 a Vals sotto la guida del Prof. Dr. Werner Meyer. Questi materiali sono stati una base archeologica per gli studi d’archivio che sono oltremodo fecondi in Valle di Blenio grazie all’insolita ricca mole. Inoltre esiste solo scarso materiale negli archivi grigionesi per lo studio dell’economia alpestre tardomedievale. L’alpe Soreda è ancora oggi un’alpe prospera e un apprezzato paesaggio per gli escursionisti. Questo libro descrive una considerevole parte della sua storia.
Freitag, 3. Dezember 2010, 20.00 Uhr, Chesa Fonio, Sils Maria
„Heuschrecken und Fexerbach haben Schaden angerichtet“. Aus Paul Robbis Aufzeichnungen 1797-1834.
Der Silser Schmied Paul Robbi (1759-1847) lebte in einer Zeit, die zu den schwersten und härtesten der Bündner Geschichte gehört. Robbi führte von 1797 bis 1834 ein persönliches Notizbuch („memorias“), in dem er Politisches und Alltägliches festhielt. Robbis unregelmässige Aufzeichnungen erzählen uns heutigen Lesern manches über die aussergewöhnlichen Ereignisse nach dem Verlust des Veltlins, die Not der Koalitionskriege 1799/1800, als auch Sils plötzlich mitten im europäischen Kriegsgeschehen lag und die Bevölkerung auf vielfache Weise durch Zwangsarbeiten, Requisitionen und Rekrutierungen zu leiden hatte. Seine Notizen berichten aber auch über die Last der Gemeindeämter – er war zeitweise auch kommunaler Amtsträger – und wie man sich mit neuen kantonalen Behörden oder ersten Erlassen der modernen Eidgenossenschaft, zu der man ziemlich ungern und schon gar nicht freiwillig gehörte, herumschlagen musste. Robbi verzeichnet aber vor allem, was die Leute von Sils im Alltag beschäftigte: Ernten und Missernten, der Viehabsatz auf den auswärtigen Märkten, Alpfahrten, Klimaereignisse, Schneefälle, Rüfen und Hochwasser, Viehseuchen usw. Paul Robbis Texte zeigen uns einen lebenstüchtigen und nüchternen Silser, der mit beiden Beinen auf dem Boden stand. Er schildert und kommentiert in trockenem Ton und gelegentlich mit Sarkasmus die oft ungeheuerlichen Lebensbedingungen seiner Zeit.
Es lesen Attilio Bivetti (romanisch) und Joachim Jung (deutsch). Einführung und Kurzkommentare von Georg Jäger.
Nach der Lesung wird ein Umtrunk offeriert. Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Vereins für Bündner Kulturforschung und KUBUS Kulturbüro Sils. www.kubus-sils.ch
Dienstag, 23. November 2010, 18.00 Uhr, Kantonsbibliothek Chur
Buchpräsentation
Dora Lardelli (Hrsg.)
Das Buch ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit von Dora Lardelli über die künstlerische Ausstattung von Hotels im Engadin beim Institut für Kulturforschung Graubünden. Die Recherche reiht sich in die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturforschung Graubünden durchgeführten Studien zum Thema „Hotel und Tourismus“ ein, allen voran die Dissertation von Frau Dr. Isabelle Rucki (Zürich 1989) „Das Hotel in den Alpen: Die Geschichte der Oberengadiner Hotelarchitektur von 1860 bis 1914“.
Der reichhaltig bebilderte Buchband zeigt, wie die faszinierenden Interieurs der Engadiner Hotels in einem Spannungsfeld zwischen einheimischer Tradition und Einflüssen aus ganz Europa - insbesondere aus Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, England, aber auch Marokko und dem Fernen Osten stehen. Mutige Hotelpioniere beauftragten die besten Architekten und Künstler, Hotels zu errichten und kunstvoll auszustatten um möglichst alle Wünsche der Gäste zu erfüllten. Noch heute bietet sich im Engadin die Gelegenheit, die Hotels mit ihrer ehemaligen Ausstattung zu erleben.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Musikalische Umrahmung und Apéro.
(PDF)
Gelehrte und Heilkundige: Leben und Werk von Hortensia von Salis verw. Gugelberg von Moos (1659-1715)“
Freitag, 8. Januar 2010, 21.15 Uhr, Sils/Segl, Hotel Waldhaus
Referentin/Lesung: Maya Widmer und Ursina Hartmann
Weitere Informationen unter www.kubus-sils.ch
Freitag, 8. Januar 2010, 21.15 Uhr, Sils/Segl, Hotel Waldhaus
"Gelehrte und Heilkundige: Leben und Werk von Hortensia von Salis verw. Gugelberg von Moos (1659-1715)"
Vortrag von Maya Widmer; Lesung Ursina Hartmann
Sonda, 27 favrer 2010, 20.15 Sala cumünala Sent
Chantar chantessa ….
Chanzuns da l'Engiadina Bassa e da la Val Müstair our da la collecziun Maissen (cun documaints sonors)Referents: Iso Albin, musicist, Cuoira e Chasper Pult, romanist, Pasqual/Sent
La collecziun da chanzuns popularas rumantschas registradas tanter ils ons 1930 e 1960 suot la direcziun da dr. Alfons Maissen es üna perdütta richa e unica d'üna cultura musicala populara da noss antenats. Il musicist Iso Albin ha documentà var 1500 chanzuns per l'institut grischun per la perscrutaziun da la cultura (igc). Da talas preschantarà el insembel cun Chasper Pult varsaquants exaimpels cun melodia e text. Tanter variaziuns da chanzuns chi vegnan chantadas amo hoz scuvrina eir da quellas invlidadas, üna plü interessanta co tschella.
Der Abend richtet sich an Einheimische und Gäste, die Ausführungen erfolgen zweisprachig romanisch und deutsch.
Samstag, 27. Februar 2010, 16.00 Uhr Sagogn, Schloss Aspermont VBK
Buchvernissage
„Mittelalterliche Herrschaft und Siedlung in Churrätien am Beispiel der Freiherren von Sagogn/Schiedberg“
Akten der Tagung in Sagogn, Schloss Aspermont, 25./26. April 2008
Es sprechen Dr. Wolfram Kuoni, Dr. Marius Risi, Dr. Martin Bundi und Florian Hitz
Apéro
8. April bis 3. Juni 2010, Chur, Stadtgalerie
Ausstellung „Paul Juon – Bündner Komponist aus Moskau spät geboren, früh vergessen, neu entdeckt“
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14.30 bis 18.30 Uhr;
Samstag, 11.00 bis 15.00 Uhr
Sonntag, 2. Mai offen. 7. Mai bis 10. Mai geschlossen.
Rahmenveranstaltungen:
Sonntag, 2. Mai 2010, 17.15 – 18.45 Uhr, Chur, Postremise
Konzert mit dem Berner Kammerensemble mit Werken von Juon, Poulenc, Farkas
Dienstag, 18. Mai 2010, 17.30 – 18.45 Uhr, Chur, Stadtgalerie
Vortrag von Henning Wehmeyer , Berlin über „Akustische Grenzerfahrungen – Der pädagogische Komponist Paul Juon im Berlin der 1920er Jahre“
Freitag, 28. Mai 2010, 18.00 Uhr, Reichenau, Schlosshotel
Mitgliederversammlung / Jahresversammlung des Vereins für Bündner Kulturforschung
17.00 Uhr: Besichtigung Schloss ReichenauFreitag, 2. Juli 2010, 19.00 Uhr, Davos
Science Coffee
Waldnutzung in Graubünden – früher, heute, morgen
Zusammen mit Wissensstadt Davos organisiert das ikg ein Wissenschaftscafé, das den Umgang mit der Ressource Wald im Lauf der Zeiten thematisiert. Unter der Gesprächsleitung von Urs Gredig (Tagesschaumoderator Schweizer Fernsehen) diskutieren Dr. Peter Bebi (Umweltnaturwissenschaft-ler, Institut für Schnee- und Lawinenforschungen Davos), Hanspeter Hefti (Forstbetriebsleiter Landschaft Davos), Reto Hefti (Leiter des Amts für Wald Graubünden) und Dr. Katja Hürlimann (Historikerin).
Davos 2.07.2010
Donnerstag, 8. Juli 2010, 17.30 Uhr, Chesa Fonio, Sils/Segl
Wissenschaftsapéro
Gelehrter Alpenblick - Die Erforschung von Natur und Kultur in den Bergen seit der Frühen Neuzeit
Dr. Simona Boscani Leoni, Università della Svizzera italiana / ikg; Prof. Dr. Jon Mathieu, Universität Luzern/ETHZ; Dr. Heinrich Haller, Direktor des Schweizerischen Nationalparks.
Moderation: Dr. Reto Furter, Redaktor Südostschweiz, Chur
Eine Historikerin, ein Historiker und ein Wildtierbiologe schauen auf die Anfänge der Alpenforschung zurück (vor allem auf die Arbeiten Johann Jakob Scheuchzers, 1672-1733) und zeigen darauf folgende Entwicklungen auf. Das Publikum ist eingeladen mitzudiskutieren.
Sils/Segl 8.07.2010
Samstag, 21. August 2010
Archäologische / kulturhistorische Exkursion mit Dr. Jürg Rageth am Julier und am Maloja-Pass.
Mittwoch, 1. September 2010, 18.00 Uhr, Chur, Loesaal, Loestrasse 26
Vortrag - Passagen über die Alpen: von Handel und Händlern im römischen Chur
Referentin: Prof. Dr. Christa Ebnöther
Anschliessend Präsentation des aktuellen Themenhefts
Menschen in den Alpen – die letzten 50'000 Jahre in der Schweiz
Herausgegeben von der Zeitschrift „archäologie schweiz“. Präsentation mit Claire Hauser Pult
Samstag, 4. September 2010, 08.00 bis ca. 20.00 Uhr, Müstair, Kloster St. Johann
Exkursion für Mitglieder (und Nichtmitglieder) des Vereins für Bündner Kulturforschung
Programm: Besichtigung Kloster Müstair; Besichtigung aktueller Bau- und Forschungsplätze: Heiligkreuzkapelle, Ulrichgskapelle, Fürstenwohnung. Führung durch Dr. Jürg Goll.
Samstag, 2. Oktober 2010, 20.30 Uhr, Villa Garbald in Castasegna
Die Bergeller Schriftstellerin Silvia Andrea
Vortrag mit Lesung mit Maya Widmer und Ursina Hartmann
Die in Zuoz geborene und seit ihrer Heirat in Castasegna lebende Autorin Johanna Garbald-Gredig (1840-1935) war unter dem Pseudonym Silvia Andrea bis ins hohe Alter schriftstellerisch tätig. Neben den historischen Werken, für die sie allseits gelobt und bewundert wurde, verfasste sie weitere Romane und Erzählungen, von denen viele in literarischen Zeitschriften abgedruckt wurden. Obwohl Silvia Andrea romanischer Muttersprache war, schrieb sie alle ihre Werke auf Deutsch.
Freitag, 8. Oktober 2010, ab 17.00 Uhr, Pension Chastè ins Sils/Segl
Vernissage / Buchpräsentation
Mirella Carbone (Hrsg.)
Die Wiederentdeckung der nach ihrem Tod bald in Vergessenheit geratenen Schweizer Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin Annemarie Schwarzenbach (1908-1942) setzte erst 1987 ein, dank der Editionsarbeit von Roger Perret und Charles Linsmayer. Rasch dehnte sich die Rezeption daraufhin auch auf Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal aus, blieb dabei aber überwiegend biografisch geprägt. Erst in neueren Studien kündigt sich das Bestreben an, durch einen textnäheren Umgang mit dem Werk der Schweizerin die bis dahin vorherrschende Orientierung an ihrer faszinierenden Persönlichkeit zugunsten einer stärkeren Wahrnehmung ihres facettenreichen Œuvres auszugleichen. Diese Tendenz zur textbezogenen Analyse zu fördern gehörte zu den Hauptanliegen der Tagung, die das ikg und seine Engadiner Aussenstelle, das Kulturbüro Sils/Segl KUBUS vom 16. bis zum 19. Oktober 2008 in Sils organisierten. Der im Aisthesis Verlag (Bielefeld) publizierte Band versammelt den größten Teil3 der Silser Tagungsbeiträge.
Die Buchpräsentation beginnt um 17 Uhr mit einem Apéro in der Pension Chastè, deren ehemalige Besitzerin, Annigna Godly, mit Annemarie Schwarzenbach befreundet war. Annemaries Klavier, das sie ihrer Silser Freundin vermachte, steht heute noch im Aufenthaltsraum dieses geschichtsträchtigen Hauses.
Um 18 Uhr folgt eine kurze Besichtigung des ehemaligen „Jägerhauses“, Annemarie Schwarzenbachs Silser Rückzugs- und Arbeitsort ab 1935 und bis zu ihrem frühen Tod.
Die Veranstaltung ist öffentlich.
Freitag, 5. November 2010, 17.30 Uhr, Calvensaal, Chur
Im Anschluss an die öffentliche Tagung Verfassungsentwicklung und Gemeindewesen in Graubünden vom 5./6. November 2010 im Calvensaal
Simona Boscani Leoni (Hrsg. / a cura di)
Wissenschaft – Berge – Ideologie . Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) und die frühneuzeitliche Naturforschung.
Scienza – montagna – ideologie. Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) e la ricerca naturalistica in epoca moderna.
Die Wiederentdeckung eines grossen Universalwissenschaftlers: Johann Jakob Scheuchzer (1672–1733), Zürcher Arzt und Naturforscher, ist eine zentrale Figur der eidgenössischen Kulturgeschichte zwischen Barock und Frühaufklärung. Trotz seiner bemerkenswerten Leistungen als Pionier der Erforschung der Naturgeschichte der Schweiz, des Alpengebiets und der Paläontologie sowie als Vertreter der Sintfluttheorie auf dem Kontinent ist er einem grösseren Publikum weitgehend unbekannt geblieben. Die Bedeutung Scheuchzers als Gelehrter, Naturwissenschaftler, Geologe und Paläontologe, seine politischen und «journalistischen» Interessen und seine tragende Rolle bei der Entstehung des Mythos vom alpenländischen Einheimischen (des «homo alpinus helveticus») werden im Buch neu untersucht und dargestellt. Das Werk widmet sich auch anderen Gelehrten, die in persönlichem oder indirektem Kontakt mit Scheuchzer standen oder hinsichtlich der Erforschung der Natur und der Gebirge als „Vorbilder“ bzw. „Nachfolger“ gelten können, wie etwa Conrad Gesner, Aegidius Tschudi, Valerio Faenzi, Albrecht von Haller, Jean-André Deluc, Alexander von Humboldt und Horace-Bénédict de Saussure.
Freitag/Samstag, 5./6. November 2010, Chur (PDF)
Öffentliche Tagung
Verfassungsentwicklung und Gemeindewesen in Graubünden
Tagungsleitung: Florian Hitz, lic. phil., und Dr. iur. Christian Rathgeb
Der erste Teil der Tagung – «Von den Kommunen zur Republik» – widmet sich der Geschichte der Bündner Gemeinden und ihrer Bedeutung für den rätischen Freistaat. Untersucht wird der Prozess der Gemeindebildung im Spätmittelalter; ausgeleuchtet werden die Möglichkeiten, Erfolge und Grenzen kommunaler wie republikanischer Politik in der Frühneuzeit.
Der zweite Tagungsteil – «Der Kanton und seine Gemeinden seit 1800» – ist stärker gegenwarts- und zukunftsbezogen. Dabei werden nicht zuletzt die Fragen der Gebietseinteilung und der Aufgabenverteilung erörtert. Die anschliessende Podiumsdiskussion wird die aktuelle Debatte zur kantonalen Strukturreform aufnehmen und befeuern.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Institut für Kulturforschung Graubünden,
Reichsgasse 10, 7000 Chur Telefon 081 252 70 39 E-Mail kulturforschung@spin.ch